Gruppenkonzept

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Ergotherapeutisches Gruppenkonzept zur Förderung eines starken und positiven Selbstbildes.

Buch: Ich bin stark!

Ergotherapeutisches Gruppenkonzept zur Förderung eines starken und positiven Selbstbildes


> Link zum Buch

> Presseinformation des DVE
> Artikel in „unternehmen praxis“

Autoren: Sara Hiebl, Mona Münchsmeier

Erklärvideo zum „Ich bin stark!“-Gruppenkonzept


Sara Hiebl, Anja Junkers und Stefanie Völler erklären das Buch „Ich bin stark!“ und geben nähere Informationen zum Therapiekonzept und zur Anwendung.

„Das „Ich bin stark!“-Konzept hilft durch einen potenzial- und ressourcenorientierten Blick, Kinder in ihrem Selbstwert und ihrer Selbstkompetenz zu stärken. Dadurch werden sie zur Weiterentwicklung ihrer Fähigkeiten motiviert.“

Sara Hiebl, Mit-Entwicklerin des „Ich bin stark!“-Gruppenkonzepts

Ein gruppentherapeutisches Angebot für Kinder von 6 bis 12 Jahren.

Mit dem „Ich-bin-stark!“-Konzept für Gruppen bieten wir in unserer Praxis Kindern im Alter von 6–12 Jahren die Möglichkeit, ein positives Selbstbild und stabiles Selbstbewusstsein zu entwickeln.

Gleichzeitig werden die soziale Interaktion, Konfliktfähigkeit, Eigensteuerung und Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse anderer gestärkt.

Es handelt sich hierbei um ein inhaltlich offenes Konzept, in dem die Stundeninhalte eng an den persönlichen Zielen der jeweiligen Kinder ausgerichtet werden.

Eine Gruppengröße von maximal sechs Kindern, betreut von zwei Ergotherapeuten, gewährleistet dabei, den individuellen Bedürfnissen und Entwicklungsanliegen der einzelnen Kinder gerecht zu werden.

Unser Angebot richtet sich an Kinder, die Unterstützung bei der Bewältigung von Alltagsanforderungen in der Schule, Freizeit und der Familie haben.

Die enge Einbindung der Eltern mittels wöchentlicher Feedbackbögen ermöglicht es, den Transfer erlangter Kompetenzen in den Alltag zu überprüfen.

Das Kind legt seine eigenen Ziele für die jeweilige Gruppensitzung mit Unterstützung der Therapeutin fest. Am Ende der Stunde werden diese Ziele gemeinsam reflektiert. Die Kinder entwickeln dadurch eine realistische Sicht auf die eigenen Fähigkeiten und lernen gleichzeitig eigene Entwicklungsschritte zu würdigen.

Ablauf eines Gruppenzyklus

  • 9 Therapieeinheiten an festgelegten Tagen (je 90 Minuten)
  • Eine Therapieeinheit von 60 Minuten und 30 Minuten Elterngespräch
  • Nach Ablauf von 10 Einheiten erhält das Kind eine Urkunde

Positive Auswirkungen auf das Kind:

  • Das Kind
  • erkennt eigene Stärken
  • benennt selbst persönliche Anliegen und Ziele
  • hinterfragt sein eigenes Verhalten
  • erkennt die Wirkung seines eigenen Verhaltens auf andere

Das Kind erweitert die eigenen Kompetenzen und es gewinnt ein positives Selbstbild und Selbstvertrauen.

Positive Auswirkungen in der Familie:

  • Es treten weniger Konflikte und Machtkämpfe auf
  • Das Kind übernimmt mehr Verantwortung für sein eigenes Tun
  • Der Umgang in der Familie wird respektvoller
  • Die Kommunikation in der Familie gelingt besser

Positive Auswirkungen in der Schule:

  • Das Kind
  • arbeitet sorgfältiger
  • hat einen ordentlicheren Arbeitsplatz
  • verfügt über eine bessere Handlungsplanung
  • hat weniger Konflikte
  • zeigt eine gesteigerte Anstrengungsbereitschaft

Aussagen von Kindern

  • „Die Gruppe ist toll, weil man belohnt wird, wenn man gut ist, anstatt bestraft, wenn man schlecht war!“
  • „Ich verstehe mich besser mit anderen.“
  • „Ich lasse mich weniger provozieren.“
  • „Ich konzentriere mich besser.“
  • „Ich bin nicht mehr so gestresst, ich bin ganz bei mir.“

Aussagen von Eltern

  • „Mein Kind geht geduldiger mit Misserfolgen um, versucht seine Wut anders zu verarbeiten.“
  • „Mein Sohn ist selbstbewusster und fröhlicher und geht morgens ohne Sorge in die Schule.“
  • „Wir haben weniger Machtkämpfe wegen Schule und Lernen, klare Abmachungen führen zu einer entspannten Atmosphäre.“
  • „Mein Kind ist glücklicher und verfällt seltener in traurige Stimmungen.“

Feedback von der Schule

  • „Strategien zur Erledigung der eigenen Aufgaben haben sich verbessert.“
  • „Das Kind bleibt besser bei der Sache.“
  • „Sie kommt deutlich besser mit ihren Mitschülern klar.“

© 2020: Hiebl, Junkers, Völler